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Der Verlauf der zahnärztlichen Herdforschung, die Symptome eines Herdzahns

Ziel der Herdforschung in der Zahnmedizin ist es, diejenige Herdzähne zu lokalisieren und entsprechend zu behandeln, die sekundäre Entzündungen und Erkrankungen verursachen.

Herde sind solche "Fremdelemente" im Körper (meist im Körper befindliche angesiedelte Bakterien), die vom Immunsystem isoliert sind, d. h. ihre Anwesenheit löst zwar eine Immunantwort im Körper aus, das Immunsystem kann sie jedoch nicht bekämpfen. Dieser andauernde und wirkungslose Kampf, die anhaltende Immunantwort, verursacht verschiedene Symptome, meist Beschwerden, die das allgemeine Wohlbefinden und die Lebensqualität des Patienten verschlechtern.

Der Herd

Der Herd - darunter verstehen wir meistens ein Herd infektiöser Ursprung, d. h. eine versteckte Stelle im Körper, wo eine ständige Infektion separiert besteht – kann eine Reihe von Symptomen verursachen. Die Notwendigkeit und Gerechtfertigung der Herdforschung besteht bei folgenden Symptomen:

  • Haarverlust
  • Hautausschlag
  • Arthritis
  • Fieber
  • Nierenprobleme
  • Müdigkeit
  • Augenentzündung

Diese Symptome dauern in der Regel Wochen oder Monate. Ihr Erscheinungsbild zeichnet sich durch eine hohe Variabilität aus. Somit kann nur ein Symptom auftreten, es können jedoch auch mehrere Symptome gleichzeitig oder abwechselnd auftreten.
Eine rechtzeitig durchgeführte zahnärztliche Untersuchung ist sehr wichtig, um die störenden, manchmal schwerwiegenden Symptome und Beschwerden schnellstmöglich zu beseitigen. Ein Herdzahn kann eine Reihe von Problemen verursachen - zum Glück können Zahnherde heutzutage effektiv behandelt werden.

Herdzahns
Herdzahns

Die Bedeutung eines Zahnherdes in der Zahnmedizin

Unter Zahnherden versteht man eine seit langem bestehende, separierte chronische Entzündung in der Mundhöhle oder im Kieferknochen.
Obwohl der Körper versucht, die mit Bakterien gefüllten Zahnherde zu schließen und vom Rest des Körpers zu trennen (durch Verkapselung), verlassen die Bakterien die Herde ständig und erscheinen im Blutkreislauf. Diese Erreger verursachen dann an anderer Stelle im Körper eine weitere Entzündung. Die ursprüngliche oder auslösende Entzündung verläuft in der Regel völlig asymptomatisch.

Fokale, latente Entzündungen können im Körper neben der Mundhöhle an vielen Stellen entstehen, einige Beispiele sind:

  • Harn- und Geschlechtsorgane
  • Gallenblase
  • Mandeln,
  • Gesichtshöhle

Es gibt zwei Arten von Herden:

Infektiöser Ursprung: Der Körper konnte die durch Bakterien oder Viren verursachte Infektion nicht überwinden. Es versucht sich zu schließen, aber der Herd wächst weiter, breitet sich aus, erzeugt neue Entzündungen und stimuliert ständig das Immunsystem. Nicht durch Infektion entstandener Herd: Es wird durch eine Krankheit verursacht, meistens durch eine Erkrankung des Immunsystems.

Häufige Ursachen und Lokalisationen von Zahnherden:

  • Zahnfleischentzündung,
  • Parodontitis
  • unausgebrochener Weisheitszahn
  • kariöser Zahn, perforierter Zahn
  • lockerer, beweglicher Zahn
  • lose Füllung
  • Entzündung um das Zahnimplantat herum,
  • Zahnzysten, Abszesse,
  • chronisch entzündeter Zahn
  • parodontale Tasche
  • toter Zahn (der nicht wurzelbehandelt wurde),
  • schlecht wurzelbehandelter Zahn
  • zurückgebliebener Zahnwurzel

Symptome eines Herdzahns

Eine häufige Frage ist, was einen Herdzahn verursachen kann, welche Beschwerden und Symptome seine Entwicklung begleiten können. Wie bereits erwähnt, ist der primäre Herd selbst in der Regel asymptomatisch und schmerzlos. Die Beschwerden und Symptome, die durch Sekundärentzündungen nach den Herden entstehen, können sehr vielfältig sein.
Einige Beispiele für Zahnsymptome aufgrund eines Herdes:

  • Ermüdung
  • Schlafstörungen
  • allergische Beschwerden,
  • Hautausschläge
  • Ekzeme
  • Schuppenflechte
  • fleckiger Haarausfall
  • Kahlheit
  • Arthritis
  • Augenentzündung,
  • Fieber
  • langfristige Erkrankung der oberen Atemwege
  • anhaltende Kopfschmerzen

Was kann einen Zahnherd verursachen?

Unter Zahnherden verstehen wir chronische Entzündungen in der Mundhöhle oder im Kieferknochen, aus denen von Zeit zu Zeit Bakterien und Giftstoffe in die Blutbahn gelangen. Hinter einem Zahnherd steckt eine Reihe von Dingen, die mit digitalen Röntgenbildern leicht erkannt werden können.

  • Kariöser Zahn (perforierter Zahn)
  • Gebrochener Zahn oder Zahnwurzel
  • Toter Zahn ohne Wurzelkanalbehandlung
  • Zyste, Abszess um die Zahnwurzel
  • erfolgloser oder schlecht wurzelbehandelter Zahn (zB bei verstecktem Wurzelkanal)
  • zurückgebliebener Zahnwurzel
  • Zahnfleischentzündung
  • Parodontitis (Knochenzerstörung, parodontale Taschen)
  • Zähne, die den Zahnfleisch nicht durchbrechen können (zB Weisheitszahn)
  • Entzündung um das Implantat

Der Zahnherd selbst schmerzt nicht und ist oft völlig asymptomatisch oder symptomfrei. Durch die ständig anwesenden Bakterien schwächt es jedoch definitiv das Immunsystem und stellt als eine Art Zeitbombe ein ernsthaftes Gesundheitsrisiko dar.

Der Verlauf der zahnärztlichen Herdforschung

Die zahnärztliche Herdforschung besteht aus folgenden Elementen.

Untersuchung der Mundhöhle

Untersuchung des Zustands der gesamten Mundhöhle, einschließlich der Schleimhäute sowie der Zunge und Lymphknoten.

Vitalitätstest

Prüfung der Funktion der Pulpa und der Zahnnerven. Sein Zweck besteht darin, Herdzähne zu identifizieren, die gesund erscheinen, aber bereits abgestorben sind.

Digitales Panorama-Röntgen

Mit Hilfe eines digitalen Panorama-Röntgenbildes erhalten wir ein umfassendes Bild vom Zustand der gesamten Mundhöhle, also von der unteren und oberen Zahnreihe.

Dental-CT (3D-CBCT)

Die Bilder moderner 3D-DVT-Geräte sind viel genauer als das 2D-Panorama-Röntgen, da sie die Wurzelspitze der Zähne im Raum zeigen. Somit können mit diesem Verfahren auch versteckte, schwer zu erkennende Zahnherde sichtbar gemacht werden, die sonst schwer zu diagnostizierbar wären.

Was passiert mit dem Herdzahn?

Der Behandlungsplan zur Entfernung des Herdes hängt von seiner Position ab, aber wir versuchen immer, den Zahn während der Behandlung zu behalten.
Im einfacheren Fall kann die Kariesversorgung, der Ersatz der Füllung, eine Wurzelkanalbehandlung oder eine Wurzelfüllung die Lösung sein. Weisheitszähne, die nicht ausbrechen können, werden operativ entfernt.
Ist der Herd mit der Zahnwurzel verbunden, kann eine (erneute) Wurzelbehandlung des Zahnes, ggf. eine Wurzelspitzenresektion, in Erwägung gezogen werden.
Befinden sich die Herde in den Weichgeweben, werden sie oralchirurgisch gereinigt. Bei Zahnfleischentzündungen, beweglichen Zähnen, Knochenzerstörung, Entzündungen um den Zahnfleischsack oder das Implantat herum wird mit einer Parodontalbehandlung begonnen. Eine Zahnextraktion wird immer nur als letztes Mittel durchgeführt.

Behandlung und Beseitigung von Zahnherden

Die Behandlungsmethode eines Zahnherdes hängt davon ab, wo sich der Herd befindet:

  • Wenn die Zahnherde die Weichteile betreffen, werden diese mit geeigneten oralen Eingriffen gereinigt.
  • Wenn sich die Zahnherde im Zusammenhang mit einer Parodontitis entwickelt haben, wird eine Parodontalbehandlung durchgeführt.
  • Bei einer Entzündung um das Implantat wird die Entzündung beseitigt.
  • die lockeren Füllungen und nicht genau passende Kronen und Brücken werden ersetzt
  • Wenn die Zahnherde nicht mit einem richtig wurzelbehandelten Zahn in Zusammenhang stehen, wird eine (erneute) Wurzelkanalbehandlung und ggf. eine Wurzelspitzenresektion durchgeführt.
    Gegebenenfalls kann die Beseitigung des Herdes von einer antibiotischen Behandlung begleitet werden. Die durch die Zahnherde verursachten Symptome verschwinden relativ schnell, die Heilung dauert nicht mehr als einige Wochen nach einer erfolgreicher Behandlung.

Haben Sie jemals daran gedacht, dass ein Zahnarzt Sie sogar von einer schweren Krebserkrankung retten kann?

Mundkrebs ist weltweit eine der häufigsten Todesursachen, und amerikanische Studien zeigen, dass sich die Überlebensrate dieser Krebsart seit Jahrzehnten nicht verbessert hat. Dies ist einer der Gründe, warum eine jährliche zahnärztliche Kontrolle unerlässlich ist. Auch eine zahnärztliche Kontrolle kann Krebs entdecken.

Von Lippenkrebs bis Zungenkrebs: Was müsste man über Mundtumore wissen?

Bei Tausenden von Menschen wird jedes Jahr landesweit Mundkrebs diagnostiziert, wobei jedes Jahr fast 2.000 Patienten an Krebs sterben. Anomalien in der Mundhöhle gehören jedoch zu den am leichtesten nachweisbaren Krebsarten. Trotzdem gehen viele zu spät zum Arzt, auch wenn ein radikaler Eingriff erforderlich ist und die Heilungschancen sinken.

Zigaretten erhöhen am meisten das Risiko

Mundkrebs ist bei Männern doppelt so häufig wie bei Frauen, obwohl die Zahl der diagnostizierten Fälle bei Frauen in den letzten Jahren ebenfalls zugenommen hat. Dies trifft so zu, dass Männer in der Vergangenheit fünfmal häufiger mit einer schwerwiegenden Diagnose konfrontiert wurden. Die abnehmende Differenz kann auf einen zunehmend ähnlichen, stressigen Lebensstil und das Rauchen bei beiden Geschlechtern zurückzuführen sein. Tatsächlich ist die Entstehung oraler Tumoren in erster Linie auf das Rauchen zurückzuführen. Menschen, bei denen eine schwere Krankheit diagnostiziert wird, sind sich des Zusammenhangs zwischen Rauchen und Krebs oft noch nicht bewusst. Deshalb müssen die Menschen in allen Foren dazu ermutigt werden, mit dem Rauchen aufzuhören und damit verbunden einen gesunden Lebensstil zu entwickeln, schon allein um das Risiko für Mundkrebs zu senken.

Zahnärztliche Vorsorgeuntersuchungen können Leben retten

Viele kommen noch immer erst dann zum Zahnarzt, wenn sie bereits Schmerzen haben, obwohl zugleich ein gute Nachricht ist, dass immer mehr Menschen die jährliche Vorsorgeuntersuchung ernst nehmen. In diesem Fall überprüfen wir nicht nur gründlich den Zustand der Zähne und Mundhöhle, es können dabei sogar ernsthafte Probleme noch in Zeit entdeckt werden!
In dieser Hinsicht sind Panorama-Röntgen und 3D-CT-Bildgebung von unschätzbarem Wert. Dies liegt daran, dass diese Geräte nicht nur für Zahnersatz oder andere Eingriffe unerlässlich sind, sondern auch als hervorragendes Werkzeug für die Krebsvorsorge dienen, da die abnormalen, unpassenden Formeln auf dem Bild deutlich sichtbar sind.

Häufig gestellte Fragen


Wie kann die Entstehung eines Zahnherdes verhindert werden?

Die Bildung von Zahnherden kann in den meisten Fällen verhindert werden. Durch das Erlernen der richtigen Putztechnik und regelmäßige zahnärztliche Kontrollen können Karies, Gingivitis und sogar das Absterben des Zahnes rechtzeitig diagnostiziert und rückgängig gemacht werden. Wenn Mundhöhle, Zahn und Zahnfleisch richtig gepflegt und behandelt werden, ist die Bildung von Zahnherden auch weniger wahrscheinlich.

Wo kann es in der Mundhöhle zu Entzündungen kommen?

Bei abgestorbenen Zähnen, infizierte Pulpakammer und Wurzelkanal.Chronische Pulpitis mit unvollständiger Wurzelfüllung.) Bei Entzündung um die Wurzelspitze (periapikale Läsion). Bei wurzelbehandelten Zähnen, bei denen die Wurzelfüllung unzureichend oder die Wurzelfüllung gut ist, sich aber um die Wurzelspitze herum eine chronische Entzündung entwickelt (Granulom, Zyste, Abszess). Bei chronischer Gingivitis und Parodontitis (Parodontitis umfasst nämlich die Entzündung und Zerstörung der Geweben des Zahnbettes). Andere Fälle: um unausgebrochene Zähne (retinierte, impaktierte Zähne), um Radix relicta (Zahnwurzel), und um Corpus Alineis (Fremdkörper)

Bei Verdacht auf eine Herderkrankung erkennen wir sofort, wo die Herde liegen?

Dies mag logisch erscheinen, aber in der Wirklichkeit wird selten das betroffenes Organ verdächtigt, welches die Sekundärerkrankung verursacht. Unumstritten haben Experten oft darauf hingewiesen, dass fokale Erkrankungen fast asymptomatisch sein können, obwohl es sich um ein seit langem entzündetes Organ handelt. Oft zeigt auch das Blutbild/Laborergebnis keinen auffälligen Unterschied. Das gleiche ist für einen Teil der Zahnherden gültig. Eine Entzündung um die Wurzelspitze kann schmerzhaft sein, so kann sie schnell erkannt und behoben werden oder sie kannauch asymptomatisch sein und daher sich in der Zeit lange ausbreiten. Glücklicherweise wird das Bestehen von Entzündungen normalerweise auf Röntgenaufnahmen gut erkannt, sodass sie – oder ihr Mangel – entsprechend festgestellt werden können.

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