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Ist Röntgenstrahlung gefährlich?

Ich habe im Internet gelesen, dass Röntgenstrahlung sehr gefährlich sei. Gilt das auch für zahnärztliches Röntgen?

Kann ich eine Röntgenaufnahme ablehnen?


Lieber Thomas

Machen Sie sich keine Sorgen um die Röntgenstrahlung! Zahnärztliches Röntgen ist völlig sicher, da einerseits die heutigen modernen Geräte mit kleiner Strahlendosis funktionieren, andererseits werden auch Bleischürzen zum maximalen Schutz der Patienten eingesetzt. In jedem Fall werden die Risiken und die Vorteile von unserem Fachpersonal gründlich abgewogen. Das Erstellen einer Röntgenaufnahme (OPG) wird nur in dem Fall empfohlen, wenn es zur Diagnosestellung und zur Behandlung unerlässlich ist. 

Es ist wichtig zu betonen, dass es in der heutigen Zahnmedizin keine andere diagnostische Methode gibt, die die Nutzung von OPG-Aufnahmen völlig ersetzen könnte. Das Nichterstellen einer OPG-Aufnahme kann also die Durchführung der Zahnbehandlung sogar unmöglich machen, was eine erhebliche Gefahr für Ihre Gesundheit mit sich bringt.

Schauen wir uns das genauer an:

Kleine Strahlendosis: Zahnärztliche Röntgenaufnahmen bringen eine kleine Strahlendosis mit sich. Diese Dosis ist ungefähr die gleiche oder noch kleiner als die natürliche Hintergrundstrahlung, der der menschliche Körper sowieso ausgesetzt ist.

Schutzkleidung: Zum Schutz des Patienten wird während des Erstellens von OPG-Aufnahmen das Tragen einer Bleischürze vorgeschrieben, die Röntgenstrahlen absorbieren und die sowieso kleine Strahlenexposition minimieren kann. 

Zahnärztliche Röntgenaufnahmen werden nur in begründeten Fällen, zur Diagnosestellung erstellt. 

Nicht zu vergessen: Jeder von uns ist stetig irgendeiner natürlicher Strahlung ausgesetzt, sei es aus der Erde oder aus dem Weltall (kosmische Strahlung). Und sogar in Lebensmitteln!

Wie es bei allen Verfahren der Fall ist, ist Röntgenstrahlung völlig sicher, sofern sie ordnungsmässig eingesetzt wird. 

Radiologen setzen die kleinstmögliche Strahlungsmenge ein, um die gewünschten Ergebnisse zu erreichen. Es muss immer eine bildgebende Massnahme mit geringstem Risiko durchgeführt werden, sofern dies klinisch gerechtfertigt ist. 

Vorteile einer solchen bildgebenden Massnahme müssen immer den Risiken einer kleinen Strahlungsmenge vorausgehen!

Das Röntgengerät sendet Strahlung nur in dem Fall aus, wenn es eingeschaltet ist und dies geschieht ausschliesslich, wenn es Bilder erstellt. 

Das Gerät ist immer nur für eine sehr kurze Zeit eingeschaltet. Die Strahlendosis ist tausendfach kleiner als die Dosis, die die Haut verbrennen oder eine Krankheit verursachen könnte. Das Risiko für Krebs ist auch gering.

Die nötige Dosisgrösse hängt von dem Körperteil ab, von dem eine Aufnahme erstellt werden muss. Zum Beispiel ein Röntgen-Thorax geht mit einer Dosisgrösse einher, der man in wenigen Tagen bei natürlicher Hintergrundstrahlung ausgesetzt ist. Das Erstellen einer OPG-Aufnahme bedeutet eine noch kleinere Strahlenexposition!

Es ist wichtig zu wissen, dass keine OPG-Aufnahme während der Schwangerschaft erstellt werden darf! Dies trifft aber selbstverständlich auf Sie nicht zu!

Typen von Dental-Röntgengeräten: 

1. Digitale oder analoge Dental-Röntgengeräte

Dental-Röntgengeräte können in unterschiedliche Typen eingeteilt werden, wobei sie jeweils unterschiedlich gruppiert werden. Es gibt zum Beispiel analoge (traditionelle) und digitale Röntgengeräte.

Im ersten Fall wird die Aufnahme auf einem traditionellen Röntgenfilm gespeichert und mithilfe eines speziellen Aufrufgeräts sichtbar gemacht. Im zweiten Fall werden die Signale von einem digitalen Sensor gesammelt und das Ergebnis kann in wenigen Sekunden auf dem Bildschirm des Computers ausgewertet werden.

2. DVT oder CBCT

Zum Erstellen einer DVT-Aufnahme braucht man ein digitales Gerät, da die vom Sensor aufgefasste Strahlung von einem äusserst komplexen Computeralgorythmus verarbeitet und in dreidimensionale Bilder umgewandelt wird.

Der Körperteil, von dem das Röntgenbild erstellt wurde, wird auf der Aufnahme praktisch aufgeschnitten und aus den Abschnitten wird das dreidimensionale Bild zusammengestellt.

3. 2D-Aufnahmen können auch anhand Typs und Grösse klassifiziert werden. Es gibt Panoramaaufnahmen und intraorale Röntgenaufnahmen. Bei der ersten bekommt man eine Übersicht über das ganze Gebiss, während die zweite ein detailliertes Bild von einem bestimmten Bereich der Mundhöhle liefert.

Es ist also schwer, die Frage der Quantität zu beantworten. Röntgenstrahlung selbst ist gesundheitsschädlich. 

Die Nutzung von modernen Röntgengeräten ist jedoch sicher, auch wenn mehrere Aufnahmen erstellt werden müssen. Sie geht nämlich mit minimaler Strahlenexposition einher. Im Fall alter Röntgengeräte kann man mit viel grösserer Strahlenexposition rechnen. Es ist also ratsam, eine Zahnklinik mit moderner Ausstattung aufzusuchen.

Zahnexperten Ungarn

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