Eine Zahnlücke kann das Erscheinungsbild einer Person wesentlich verschlechtern sowie das Selbstwertgefühl ruinieren und dient gleichzeitig als Ursache von bestimmten zahnmedizinischen Problemen. Egal, ob die Lücke wegen eines Unfalls oder einer Zahnerkrankung entstanden ist, bringt sie sicherlich eine Reihe von Unannehmlichkeiten mit sich. Um diese Probleme zu lösen, hat die Zahnmedizin unterschiedliche Lösungen entwickelt, aus denen jetzt die Implantatbrücken vorgestellt werden. Da Zahnimplantate als Basis für Implantatbrücken dienen, muss es im Folgenden auch auf die Eigenschaften dieser zahnmedizinischen Lösung näher eingegangen werden.
Die Kosten für implantatgetragene Zahnbrücken werden grundsätzlich aufgrund der verwendeten Materialien und des ausgewählten Standortes unserer Zahnklinik, wo Sie die Behandlung in Anspruch nehmen möchten, berechnet. Die Preise in der Schweiz sind generell höher, als die Preise in Ungarn. An allen unseren Zahnkliniken werden die Implantatbrücken entweder aus keramikverblendetem Metall oder aus Zirkonium hergestellt. Im letzteren Fall handelt es sich um eine metallfreie Version, die besonders für Patienten, die an Metallallergie leiden, empfohlen wird. Die 3-gliedrigen Implantatbrücken aus Zirkonium sind an unserer ungarischen Zahnklinik zum CHF 1690, während an unseren schweizerischen Standorten zum CHF 3900 erhältlich. Die Kosten für die keramikverblendete Metallvariante sind jedoch niedriger: Die Kosten für die 3-gliedrigen Implantatbrücken liegen in diesem Fall bei CHF 1125 an dem ungarischen Standort und CHF 3000 an der schweizerischen Klinik.
| Implantatbrücke | Preise in Ungarn (CHF) | Preise in Dübendorf (CHF) | Durchschnittspreis in der Schweiz (CHF) |
|---|---|---|---|
| Implantatbrücke - Metallkeramik | 1125 | 3000 | 3000-4000 |
| Implantatbrücke - Zirkon | 1690 | 3900 | 4000-6000 |
| Implantatbrücke - Emax / Vollkeramik | 1850 | 4200 | 4000-6000 |
| Implantatbrücke mit 2 Implantaten | ab 3750 | ab 6350 | 7000-10000 |
Eine Implantatbrücke ist eine festsitzende Zahnersatz-Lösung, bei der die fehlenden Zähne durch eine Brückenkonstruktion ersetzt werden, die auf Zahnimplantaten verankert ist – also nicht auf natürlichen Zähnen, sondern auf künstlich eingesetzten Implantaten. Diese Implantate übernehmen die Funktion von Zahnwurzeln und tragen die Brücke dauerhaft. Implantatbrücken kommen dann zum Einsatz, wenn mehrere Zähne nebeneinander fehlen, aber nicht genug gesunde Nachbarzähne vorhanden sind, um eine herkömmliche Brücke zu befestigen. Sie bieten eine stabile, langlebige und ästhetisch hochwertige Alternative zu herausnehmbaren Prothesen oder klassischen Brücken. Dank der festen Verankerung im Kiefer ermöglichen sie ein natürliches Kaugefühl und eine hohe Lebensqualität im Alltag.
Zahnimplantate sind künstliche Zähne, die im Fall von Zahnmangel die Funktion natürlicher Zähne erfüllen. Dieser Zahnersatz wird in jedem Fall im Kieferknochen befestigt, auf die die Krone entweder verschraubt oder zementiert wird. Das zahnärztliche Fachpersonal setzt den Implantatkörper, der als Basis des Implantats dient, durch einen chirurgischen Eingriff in den Kieferknochen ein. In den Implantatkörper wird dann der sogenannte Aufbau (oder auch Abutment genannt) eingesetzt. Der obere, sichtbare Teil des Implantats – die Krone – wird schliesslich mit einer Halteschraube im Aufbau befestigt. Zahntechniker setzen sich das Ziel, die Hauptmerkmale – wie z. B. Farbe, Material und Beständigkeit – der Originalzähne so gut wie möglich wiederzugeben. Dafür steht eine Vielfalt an Materialien zur Verfügung. Die häufigsten Materialien der Zahnersatzlösungen sind wie folgt: Titan, Gold, Edelmetall, Kunststoff und Keramik. Aufgrund unterschiedlicher physikalischer Eigenschaften einzelner Materialien haben sie jedoch sowohl Vorteile als auch Nachteile.
Zahnimplantate dienen nicht nur zum Ersetzen einzelner Zähne. Mit diesem speziellen Typ festsitzendes Zahnersatzes können sogar grössere Zahnlücken überbrückt werden. Im Gegensatz zu den traditionellen Zahnbrücken, die für einzelne oder doppelte Zahnlücken geeignet sind, ermöglicht eine Implantatbrücke das Einsetzen eines festsitzenden Zahnersatzes für zwölf fehlende Zähne nebeneinander. Dazu werden 6 bis 8 Implantate zum optimalen Halt in den Kieferknochen eingesetzt. Implantatbrücken werden in gesundem Zahnfleisch befestigt und dienen traditionell zum Ersetzen fehlender Zähne, aber nicht des Zahnfleisches.
Ähnlich wie im Fall anderer Zahnersatzlösungen, werden Implantatbrücken teils von Spezialisten im Bereich zahnärztliche Prothetik, teils von Kieferchirurgen angefertigt. Der Prozess fängt mit einer gründlichen zahnmedizinischen Untersuchung an. Aufgrund der Anamnese und der individuellen Vorlieben des Patienten wird die Entscheidung für eine Implantatbrücke getroffen und ein Heil- bzw. Kostenplan erstellt. Bei unzureichender Knochensubstanz des Patienten kommt ein zusätzlicher Eingriff für Knochenaufbau ins Spiel. Im Fall eines Knochenaufbaus handelt es sich um einen chirurgischen Eingriff, der das Ersetzen unzureichender Knochensubstanz im Kiefer erzielt. Nach der vorgeschriebenen Heilungsphase können die Implantate im Kiefer eingesetzt werden, und die Anfertigung der tatsächlichen Implantatbrücke fängt im Dentallabor an. Der vom Kiefer im Voraus genommene Abdruck dient dabei als Basis für den zukünftigen Zahnersatz. In der letzten Sitzung wird dann der inzwischen fertiggestellte Zahnersatz auf die Implantate gesetzt. Aber wie viele Sitzungen braucht man eigentlich für eine neue Implantatbrücke? Mit dieser Frage beschäftigt sich der nächste Abschnitt.
Wie es oben angedeutet wurde, handelt es sich hier um einen mehrstufigen Prozess, der folglich aus mehreren Sitzungen beim Zahnarzt besteht. Es gibt jedoch einige Schritte, die keine persönliche Anwesenheit vom Patienten verlangen. Im Durchschnitt kann man mit drei Phasen rechnen. Die erste Sitzung dient der Planung und Vorbereitung, in der Zahnarzt und Patient alle zahnmedizinischen und finanziellen Aspekte der Behandlung bestimmen und besprechen. In der Zwischenphase werden die Implantate für die künstlichen Pfeilerzähne der Implantatbrücke in den Kieferknochen eingesetzt. Der darauffolgenden Heilungsphase muss besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden, denn in diesem Fall – im Gegensatz zu traditionellen Zahnbrücken – dienen die Implantate selbst als Pfeilerzähne. Durch die Einhaltung der vorgeschriebenen Heilungsphase wird den Pfeilerzähnen sicherer Halt gewährleistet, da die Implantate mit dem Knochengewebe zusammenwachsen. Nachdem die Implantate im Kiefer befestigt worden sind, können die im Dentallabor fertiggestellten künstlichen Zahnkronen und die Zahnbrücke auf den Implantaten befestigt werden.
Welche positiven und negativen Eigenschaften implantatgetragene Zahnbrücken haben, wird in den nächsten Abschnitten besprochen.
Eine Implantatbrücke ist eine zuverlässige zahnmedizinische Lösung für ausgedehnte Zahnlücken. Das ästhetische Erscheinungsbild der Patienten wird durch künstliche Zähne, die den natürlichen Zähnen weitgehend ähneln, sichergestellt. Im Fall einer Implantatbrücke ist die Anzahl der nötigen Eingriffe niedriger, als beim Ersatz aller fehlenden natürlichen Zähne mit einzelnen Implantaten. Dank der Implantate müssen die Nachbarzähne – im Gegensatz zu traditionellen Zahnbrücken – nicht abgeschliffen werden, da die Implantate selbst die Haltefunktion erfüllen. Eine Implantatbrücke zu tragen fühlt sich so an, als wäre sie das eigene Gebiss des Patienten. Aus gesundheitlicher Sicht ist eine implantatgetragene Brücke viel besser als eine traditionelle Zahnbrücke. Durch die Anwendung der Implantate wird nämlich der Kiefer belastet und der Knochenabbau im Kiefer vermindert. Nicht zuletzt stimmt der Reinigungsprozess einer Implantatbrücke mit dem Putzen des eigenen Gebisses mit geringen Unterschieden überein, was das Alltagsleben der Patienten weitgehend erleichtert. Empfehlungen zur Pflege der Implantatbrücken werden in einem späteren Abschnitt dieses Artikels mitgeteilt.
Eine Implantatbrücke ist offensichtlich mit einigen Unannehmlichkeiten, wenn auch nicht im Zusammenhang mit dem Tragekomfort des Zahnersatzes, verbunden. Die Nachteile der Implantatbrücken stehen sowohl mit den finanziellen als auch mit den zahnmedizinischen Aspekten in Verbindung. Wegen der hohen Kosten für Material und Arbeitskräfte muss man mit wesentlich höheren Preisen – im Vergleich zu herausnehmbarem Zahnersatz – rechnen. Eine Implantatbrücke kann eventuelle Zusatzbehandlungen erfordern. Es kommt nämlich oft vor, dass man, besonders im höheren Lebensalter, nicht genug Knochensubstanz zum Einsetzen der Implantate im Kiefer hat. Dafür wird die Methode des sogenannten Knochenaufbaus angewandt, wobei die Basis für die zu einsetzenden Implantate geschaffen wird. Zusatzeingriffe benötigen aber zusätzliche Sitzungen, die die Behandlungsdauer natürlich verlängern können. Ein erheblicher Nachteil – der allerdings jede Art implantatgetragenes Zahnersatzes betrifft – ist die Möglichkeit zum Auslösen bestimmter allergischer Reaktionen. Metall ist zum Beispiel ein typischer Auslöser allergischer Reaktionen, deren Symptome u. a. Rötungen und Schwellungen sind.
Der Reinigungsprozess einer Implantatbrücke unterscheidet sich kaum von der Reinigung der natürlichen Zähne, da es hier um einen festsitzenden Zahnersatz geht. Dabei sollten Sie eine Zahn- und eine Interdentalbürste mit Zahncreme mindestens zweimal täglich benutzen, wobei Sie die Implantatbrücke leicht scheuern. Achten Sie darauf, dass die Borsten aus Kunststoff bestehen! Mit Borsten aus Kunststoff kann nämlich die Oberfläche des Zahnersatzes geschont werden. Es ist auch empfehlenswert, eine professionelle Reinigung der Zahnbrücke regelmässig vom Zahnarzt durchführen zu lassen. Die gründliche Entfernung von Nahrungsresten sowie Zahnbelag und Zahnstein hilft – ähnlich wie bei natürlichen Zähnen – dabei, schwere Zahnerkrankungen zu vermeiden. Schenken Sie beim täglichen Zähneputzen dem Zahnfleisch im Bereich der Implantatbrücke besondere Aufmerksamkeit, da sich dort Bakterien leicht ansiedeln können.
Implantatbrücken sind gut funktionierende, ästhetische Zahnersatzlösungen im Fall ausgedehnter Zahnlücken und bilden einen Übergang zwischen Einzelzahnimplantaten und herausnehmbaren Prothesen. Wegen der ziemlich hohen Preise und eventueller allergischer Reaktionen muss deren Anwendung aber gründlich überlegt werden. Egal, ob Sie sich für diese oder eine andere zahnmedizinische Lösung entscheiden, ausgedehnte Zahnlücken sollten auf keinen Fall vernachlässigt werden, denn es kann schwerwiegende gesundheitliche und ästhetische Konsequenzen haben.
Falls Sie mit dem Problem ausgedehnter Zahnlücken zu kämpfen haben, sind Implantatbrücken auf jeden Fall eine zahnmedizinische Lösung, die in Betracht gezogen werden muss. Implantatbrücken werden als eine bewährte Methode der Zahnmedizin betrachtet, und sie werden auch von unseren Zahnspezialisten gerne benutzt. Dank der Implantatbrücken werden mehrere fehlende Zähne mit einer einzelnen Lösung auf einmal ersetzt. Patienten, die ideale Kandidaten für eine Zahnimplantation sind, sind im Grunde genommen auch ideale Kandidaten für das Einsetzen einer Implantatbrücke. Die endgültige Entscheidung wird jedoch auf jeden Fall anhand der Anamnese und der Ergebnisse der Voruntersuchung getroffen. Für die Terminvereinbarung einer zum fairen Preis angebotenen Voruntersuchung, kontaktieren Sie unsere Kollegen im Kundenservice noch heute!
Ja, sie ist sowohl für Backenzähne als auch für Frontzähne geeignet.
An unseren Zahnkliniken werden Implantate statt Narkose unter Analgosedierung eingebracht.
Nachdem die Entzündung behandelt worden ist, können Implantate eingesetzt werden.
Das hängt von der Grösse der Zahnlücke ab. In der Regel werden zwei Implantate benötigt, um eine Brücke mit drei oder mehr Zähnen zu tragen.
Bei guter Pflege kann eine Implantatbrücke 15 Jahre oder länger halten – in vielen Fällen sogar ein Leben lang.
Vom ersten Beratungsgespräch bis zur fertigen Brücke vergehen meist mehrere Monate, da nach dem Einsetzen der Implantate eine Einheilzeit notwendig ist.
Nach dem Eingriff kann es zu leichten Schwellungen oder Druckgefühl kommen, die aber in der Regel nach wenigen Tagen abklingen.
Ja, Implantatbrücken sind fest im Kiefer verankert und ermöglichen ein sicheres Kauen – vergleichbar mit natürlichen Zähnen.
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