Teleskopprothesen sind herausnehmbare Zahnprothesen, sie funktionieren nach der Logik des Teleskops mit ineinandergeschobenen Röhren. Sie gehören zum kombinierten Teil von Prothesenarten, weil sie aus zwei Teilen bestehen, einem festen und einem herausnehmbaren Stück. Der herausnehmbare Teil wird entweder an Restzähnen oder an Implantaten über Klammern befestigt. Bei Vollprothese hält es über Saugwirkung. Der Name verrät genau die Funktionsweise, denn die Verbindungselemente sind ähnlich wie bei einem Teleskop übereinander geschoben. Die Innenkronen sind auf den eigenen Zähnen befestigt, meist zementiert, die Aussenkronen rutschen in diese, wie Puzzleteile. Diese beiden Elemente werden passgenau in unserem Dentallabor von Zahntechnikern gefertigt.
Die Vorteile unserer Zahnklinik in Budapest sind das professionelle Team und die Möglichkeit der Nachuntersuchung in der Schweiz. Und das zu wesentlich geringeren Kosten, als in der Schweiz, mit hervorragendem Preis-Leistungs-Verhältnis. Hochwertige, individuell angefertigte Teleskopprothesen sind grundsätzlich teurer als andere herausnehmbare Prothesen, aber günstiger als ein festsitzender Zahnersatz. Die Kosten belaufen sich mit Verankerungssystem aus Kunststoff auf einen Mindestbetrag von 2185 CHF, metallfrei auf 3450 CHF. Werden sie auf Zahnimplantate gesetzt, sind die Kosten um die Kosten der Zahnimplantate höher. Die Variation der Kosten ist von der Anzahl der Teleskopkronen abhängig, denn natürlich je mehr Kronen und Teleskope verwendet werden, desto kostenintensiver die Gesamtbehandlung ist. Die Position der Zahnprothese spielt bei der Kostenintensität auch eine Rolle.
| Herausnehmbarer Zahnersatz | Preise in Ungarn |
|---|---|
| Teleskopprothese aus Kunststoff mit Basisplatte aus Metall (ohne Teleskopkrone) | ab CHF 2185 |
| Teleskopprothese metallfrei - Peek (ohne Teleskopkrone) | ab CHF 3450 |
| Unterfütterung | CHF 150-190 |
| Provisorischer Zahnersatz | ab CHF 275 |
| Teleskopkrone aus Metallkeramik / Stück | ab CHF 375 |
| Teleskopkrone aus Zirkon / Stück | ab CHF 565 |
Die Arten unterscheiden sich einerseits darin, wie sie in den Kiefern verankert werden, andererseits wo sie sich befinden. Sie können entweder auf den eigenen Zähnen oder auf Implantaten stützen und sowohl im Ober- als auch im Unterkiefer eingesetzt werden. Für den Oberkiefer kann man die Prothese mit Gaumenbügel einsetzen. Diese sieht so aus, dass ein metallener Palatinal- oder Gaumenbügel angebracht wird, der die Stabilisierung und die gute Verteilung der Kaukräfte sichert.
Eine andere Variante kommt dann in Frage, wenn die restlichen Zähne noch eine bügelfreie Prothese erlauben, die nur ein minimales Gefühl vom Fremdkörper hinterlässt. Im Unterkiefer wird mit einem sogenannten Sublingualbügel gearbeitet, der unter die Zunge gesetzt wird und die Kaukräfte optimal verteilen und die Prothese stabilisieren kann.
Hier gibt es auch die bügelfreie Variante. Wenn kein stabilisierender Bügel notwendig ist, dann wird die Gewöhnungsphase auch kürzer ausfallen und auch das Sprechen wird nicht weiter verhindert. Wenn die Teleskopprothese auf Implantaten stützt, dann werden die Teilprothesen an den Implantaten befestigt. Hierbei sollten für einen stabilen Halt und langfristigen Erfolg mindestens vier Pfeiler vorhanden sein. Bei ganz wenig vorhandenen Zähnen sind zusätzliche Implantate nötig, die mithilfe von Teleskopkronen zur Befestigung von der Teilprothese eingesetzt werden.
Ist der Ober- oder Unterkiefer vollkommen zahnlos, dann kommen ausschliesslich Implantate in Frage, etwa sechs an der Zahl. Die genaue Auswahl der Konstruktionen findet nach einer gründlichen Überlegung und Besprechung mit dem Zahnarzt statt.
Eine Teleskopprothese hat den Aufbau in ihrem Namen, sie ist ähnlich wie ein Teleskop vom Fahrrad aufgebaut. Sie besteht aus einem festsitzenden Teil und einem herausnehmbaren. Letzterer wird an den noch vorhandenen Zähnen oder Implantaten befestigt. Deshalb ist der andere Name kombinierter Zahnersatz. Der herausnehmbare Teil heisst auch Sekundärkrone oder Aussenteleskop und er kann sowohl auf den Zahnstumpf, als auch auf die Teleskopkrone oder Primärkrone aufgesetzt oder ineinandergeschoben werden.
Eine Prothese wird eingesetzt, wenn Zahnlücken geschlossen werden sollen, idealerweise sind noch Zähne vorhanden, an denen man diese befestigen kann. Aber auch im zahnlosen Kiefer kann die Funktion und Ästhetik auch mit der Teleskopprothese eingesetzt werden. Diese eignet sich für Personen, die sich einen herausnehmbaren Zahnersatz mit Tragekomfort eines festen Zahnersatzes wünschen.
Ja, das ist einer der grössten Vorteile einer Teleskopprothese: Obwohl sie technisch gesehen herausnehmbar ist, vermittelt sie beim Tragen ein äusserst stabiles, nahezu festsitzendes Gefühl. Dies liegt an dem präzisen Zusammenspiel zwischen der Primärkrone (dem fest auf dem Zahn verankerten Innenteleskop) und der Sekundärkrone (dem Aussenteleskop in der Prothese), die passgenau ineinandergeschoben werden.
Die Prothese bleibt dadurch beim Kauen und Sprechen sicher an Ort und Stelle – ohne zu wackeln oder zu verrutschen. Viele Patienten, die zuvor eine klammergetragene Teilprothese hatten, berichten von einem deutlich höheren Tragekomfort. Trotz der Möglichkeit, sie zur Reinigung herauszunehmen, kommt die Stabilität einer Teleskopprothese dem Gefühl eines festsitzenden Zahnersatzes sehr nahe. Deshalb gilt sie als besonders komfortable und hochwertige Versorgungsform bei reduziertem Restzahnbestand.
Eine Teleskopprothese wirkt optisch äusserst natürlich – besonders im Vergleich zu herkömmlichen herausnehmbaren Teilprothesen. Der grosse Vorteil liegt darin, dass keine sichtbaren Halteelemente wie Metallklammern verwendet werden. Die Primärkronen werden fest auf die verbleibenden Zähne zementiert, während die Sekundärkronen – also der herausnehmbare Teil der Prothese – passgenau auf die Primärkronen aufgesetzt werden. Die beiden Teile greifen teleskopartig ineinander, sodass die Verankerung von aussen unsichtbar bleibt.
Farbe, Form und Anordnung der Zähne lassen sich individuell anpassen, wodurch sich die Prothese harmonisch in das natürliche Erscheinungsbild einfügt. Eine gut gefertigte Teleskopprothese ist deshalb kaum von echten Zähnen zu unterscheiden. Diese Versorgungsform eignet sich besonders für Patienten, die grossen Wert auf Ästhetik legen, sich jedoch keine festsitzende Implantat-Lösung wünschen. Das natürliche Erscheinungsbild hängt dabei massgeblich von der Qualität der verwendeten Materialien und der Präzision des zahntechnischen Labors ab – bei sorgfältiger Ausführung ist das Ergebnis äusserst überzeugend.
Die Behandlung braucht im Allgemeinen etwa 4-5 Sitzungen, die sowohl die Fertigung und die Abdrucknahme, als auch die Anprobe und Kontrolle beinhalten.
Die Einsetzung von Fremdkörpern im Mund ist immer mit Risiken verbunden, hat aber auch deutliche Vorteile. Diese fassen wir Ihnen im Folgenden zusammen.
Die Vorteile sind einerseits ästhetischer Art, denn bei dieser Prothese wird keine Klammer gebraucht, damit sie sicher hält. Deshalb kann sie weder im Unter- noch im Oberkiefer als Prothese erkannt werden. Sie ist genauso gut fest verankert und hält sehr gut, kostet aber weniger als ein fester Zahnersatz. Man kann sie gut reinigen, und die Belastung ist gleichmässiger auf die Restzähne als beispielsweise bei Klammerprothesen. Falls der Patient weitere Zähne verliert, kann man diese Prothese ohne weiteres erweitern.
Es gibt aber natürlich auch Nachteile, die einerseits mit den verbleibenden eigenen Zähnen, andererseits mit der Behandlungsaufwand und den Kosten zu tun haben. Die verbleibenden Zähne müssen leider relativ stark abgeschliffen werden, damit die Prothese gut befestigt werden kann. Durch die Behandlungsaufwand von mindestens vier bis fünf Terminen werden die Kosten etwas höher sein, als bei einem gewöhnlichen herausnehmbaren Zahnersatz. Es besteht auch eine leichte Entzündungsgefahr bei den Zahnnerven.
Eine Teleskopprothese kann bis zu 15 oder sogar mehrere Jahre halten, da es sich um ein Premium-Produkt handelt. Die Haltbarkeit hängt aber natürlich davon ab, wie die individuelle Veranlagung und die Mundpflege des Patienten sind. Auch die Position und die Anzahl der noch vorhandenen natürlichen Zähne beeinflussen die Haltbarkeit. Es gibt Erfahrungen, die nachweisen, dass regelmässige Kontrolluntersuchungen und die damit verbundenen professionellen Zahnreinigungsmassnahmen die Lebensdauer der Prothese verlängern.
Die Zahnpflege ist so wichtig, dass sie massgeblich zur Haltbarkeit der Prothese beiträgt. Bei einem künstlichen Zahnersatz darf man nicht denken, dass er nicht so gründlich geputzt werden muss. Er muss genauso wie die Zähne zweimal am Tag gereinigt werden. Der Vorgang mit einer Prothesenbürste läuft folgendermassen ab: zunächst muss die Prothese aus dem Mund genommen werden. Reinigen Sie sie sehr gründlich, achten Sie dabei auf den Rand der Krone und genauso wie bei eigenen Zähnen auf die Zahnzwischenräume. Für die Reinigung muss eine gezielte spezielle Bürste und Zahncreme verwendet werden. Die Prothese reinigen Sie am vorteilhaftesten über einem Waschbecken mit Wasser, damit beim Fallen die Prothese heil bleibt. Die Aussenteleskope können mit Ohrstäbchen gereinigt werden. Am Ende des Vorgangs muss die Prothese noch einmal unter fliessendes Wasser, damit sie wieder eingesetzt werden kann.
Teleskopprothesen sind die Mercedes unter den herausnehmbaren Zahnersatzmöglichkeiten, dementsprechend etwas kostenintensiver, als andere. Allerdings sind sie ästhetisch und funktionell so gut, dass sie oft gerne gewählt werden. Sie ähneln in der Struktur dem Teleskop, bestehen aus zwei Teilen, die beim Einsetzen ineinandergeschoben werden. Sie sind relativ einfach von der Handhabung und bei einer gründlichen Pflege und regelmässiger Kontrolle dienen sie ihren tragenden Patienten als sehr guter und schöner Zahnersatz, der das Leben erleichtert und das Gebiss ästhetisch und funktionell wieder herstellt.
Zahnlosigkeit ist ein schwerwiegendes zahnmedizinisches Problem, das dem betroffenen Patienten in vielerlei Hinsicht Unannehmlichkeiten bereiten kann. Aus diesem Grund widmen die Zahnspezialisten der Entwicklung neuer zahnmedizinischer Lösungen immer mehr Zeit und Energie. Teleskopprothesen sind ein Typ neuer Prothesenarten, der von den unterschiedlichen Zahnsituationen der Patienten ins Leben gerufen worden ist. Im Gegensatz zu traditionellen herausnehmbaren Prothesen sind Teleskopprothesen unter den Patienten weniger bekannt. Diese Tatsache lässt sich vielleicht mit den relativ hohen Kosten, aber auf keinen Fall mit schlechter Funktionalität erklären. Teleskopprothesen sind bewährte Lösungen für die Wiederherstellung eines (teilweise) zahnlosen Gebisses. Sie werden auch von unseren Zahnspezialisten gerne empfohlen und eingesetzt. Unsere prothetische Abteilung erwartet Sie mit hochmoderner zahnmedizinischer Ausrüstung, einschliesslich bildgebender Geräte, und langjähriger Erfahrung.
Falls Sie ein geeigneter Kandidat für eine Teleskopprothese sind, wird Ihnen der behandelnde Zahnarzt im Rahmen der Voruntersuchung alle nötigen Informationen zu dieser Zahnersatzlösung mitteilen. Auch bei eventuellen Fragen steht er Ihnen gerne zur Verfügung. In dieser Sitzung ist die Repräsentation des Funktionierens der Teleskopprothesen möglich, damit Sie sich das Funktionsprinzip besser vorstellen und Teleskopprothesen mit anderen Typen von Prothesen vergleichen können. Unser Team ist verpflichtet, die für Sie am besten geeignete Lösung zu finden sowie die Funktionalität und die Ästhetik Ihres Gebisses vollkommen wiederherzustellen.
Das Einsetzen selbst ist in der Regel völlig schmerzfrei. Das Beschleifen der Zähne und andere vorbereitende Massnahmen erfolgen unter lokaler Betäubung – bei Angstpatienten auf Wunsch auch im Dämmerschlaf. Nach dem Einsetzen können vorübergehend Druckstellen entstehen, die jedoch bei der ersten Nachkontrolle problemlos behoben werden können.
Die Prothese sollte mindestens zweimal täglich herausgenommen und gründlich gereinigt werden – genauso wie die restlichen Zähne. Dafür empfiehlt sich eine spezielle Prothesenbürste und eine milde, nicht scheuernde Zahncreme oder ein geeigneter Prothesenreiniger.
In der Eingewöhnungsphase kann es sinnvoll sein, die Prothese auch nachts zu tragen, um sich schneller daran zu gewöhnen. Später jedoch wird empfohlen, sie über Nacht herauszunehmen, damit sich das Zahnfleisch erholen kann und die Mundhygiene gewährleistet bleibt.
Bei guter Pflege und regelmässigen Kontrollen kann eine Teleskopprothese 8 bis 12 Jahre oder sogar länger halten. Kleinere Anpassungen sind im Laufe der Zeit oft notwendig, da sich der Kieferknochen und das Zahnfleisch verändern können.
Sehr natürlich – denn die Verankerungselemente sind vollständig verborgen. Farbe, Form und Zahnstellung werden individuell angepasst, sodass die Prothese kaum von echten Zähnen zu unterscheiden ist.
Eine Teleskopprothese ist besonders dann geeignet, wenn noch einige eigene, stabile Zähne vorhanden sind, die als Pfeiler dienen können. Sie bietet eine hervorragende Kombination aus Stabilität, Ästhetik und Hygiene – vor allem bei grösseren Lücken oder bei Patienten, die keine Implantate wünschen.
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